iPhone 6 im Test: Schmuckstück mit Problemzonen

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Ein Testbericht über eine neue iPhone-Generation? Das dürfte für jeden ehrlichen Technikblogger eine Herausforderung sein. Wie will man Apples Premium-Smartphone überhaupt neutral betrachten? Kein anderes Smartphone spaltet die Nutzer schließlich so brutal in gegensätzliche Lager der Ablehnung oder Anbetung. Kaum ein Review, das es nicht entweder zum Retter der (Smartphone-) Welt erklärt oder in Grund und Boden kritisiert. Kurz gesagt: Bei keinem anderen Smartphone ist es derart schwer, sich durch den Dschungel der fremden und eigenen Fanboy-Allüren zu kämpfen und zu einem sachlichen Urteil zu kommen. Ich habe es trotzdem versucht.

Inhaltsverzeichnis

1. Intro: Ich hatte mich so darauf gefreut

2. Die Hardware
2.1 Handhabung, Design und Optik
2.2 Das Retina HD Display
2.3 Die Kamera
2.4 Akku, TouchID und Sonstiges
2.5 Die Hardware: Viel Durchschnitt in hübscher Verpackung

3. iOS 8 auf dem iPhone 6
3.1 Performance im Alltag
3.2 Skalierung und Update-Warterei
3.3 Softwarefazit

4. Fazit, Ausblick und Empfehlung

1. Intro: Ich hatte mich so darauf gefreut

Wer meinen Artikel über meinen Ersteindruck nach der offiziellen Vorstellung am 09. September gelesen hat, der wird bereits wissen, dass ich zunächst arg enttäuscht war. Ich habe extra mein iPhone 5 zu Geld gemacht, als es noch etwas wert war und mich bis zum iPhone 6 Launch mit dem Klassiker, dem iPhone 4S, über iOS-Wasser gehalten. Parallel erfreue ich mich am iPad mini Retina, das ich aktuell für das beste Tablet am Markt halte. Ich mag Apple und halte viel von den iOS-Geräten. Mein langer Abstecher ins Android-Lager hat mir aber klar gezeigt: Ich will ein größeres Display. Dementsprechend habe ich große Hoffnung in das iPhone 6 gesetzt, von dem ich mir erwartet hatte, endlich wieder langfristiger in den iOS Kosmos abtauchen zu können.

Obwohl meine unmittelbare Enttäuschung beträchtlich war, wollte ich es genau wissen und habe mich am Morgen des 12.09. ins Vorbestell-Rennen um das iPhone 6 gewagt. Ich habe auch problemlos ein 4,7 Zoll iPhone 6 mit 16 GB bekommen können und war bis zur Lieferung dann doch sehr gespannt, was das iPhone 6 zu bieten haben würde. Die Vorfreude hatte mich gepackt. Sollte meine erste Reaktion nach der Vorstellung vielleicht doch voreilig gewesen sein? Müsste ich das iPhone 6 nur in der Hand halten, um bezaubert zu werden? Die Antwort gebe ich in diesem ausführlichen Review und zur Einleitung hier kurz die Rahmendaten zum Objekt der Begierde:

Das steckt im iPhone 6
Display 4,7 Zoll, IPS
Auflösung 1334×750 Pixel (326 PPI)
Gehäuse 138,1 x 67 x 6,9 Millimeter (129 Gramm)
Prozessor Apple A8 (2x 1,38 GHz), M8-Co-Prozessor
Arbeitsspeicher 1 GB
verbauter Speicher 16 GB, 64 GB oder 128 GB
Kamera 8 MP Rück- und 1,2 MP Vorderseite, LED-Blitz
Akku 1810 mAh (nicht wechselbar)
Farben Weiß, Gold, Spacegrau
Datennetz LTE, HSDPA+
WLan 802.11 ac/a/b/g/n
Bluetooth 4.0 mit A2DP und LE
GPS A-GPS und GLONASS
NFC Ja
Betriebssystem (Stand: 26.09.2014) iOS 8.0.2.
Preis ab 699 €

2. Die Hardware

Apple verkauft seine iPhones zu einem beträchtlichen Teil über Äußerlichkeiten. Mit Ausnahme der Kamera treten die restlichen Leistungsdaten meist völlig in den Hintergrund. So sehr, dass oft nur aus inoffiziellen Quellen bekannt wird, was für eine Taktzahl der Hauptprozessor hat oder welche Nennladung der Akku besitzt. Dementsprechend einseitig könnte man das iPhone 6 dann auch allein anhand seiner Optik beurteilen. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht:

2.1. Handhabung, Design und Optik

Der Unterschied zu seinen Vorgängern ist dem iPhone 6 sofort anzusehen. Es ist die seit Jahren deutlichste Abkehr vom bekannten industriellen Design, das vom iPhone 4 bis zum iPhone 5S über vier Generationen jedes iPhone geprägt hat. Vor allem aber ist es das erste iPhone mit spürbar größerem Display. Letzteres ist nicht unproblematisch, wenn man sich folgende Worte in Erinnerung ruft:

„Dein Daumen geht von hier bis hier. Dieses größere Display geht von hier bis hier. Das ist entweder a) ein erstaunlicher Zufall oder b) gesunder Menschenverstand“

Wer sich an diese Worte erinnert, wird sich vielleicht auch an die dazugehörigen Bilder erinnern, nämlich eine Hand, die das iPhone 5 ergreift und demonstriert, wie klug Apples Entscheidung war, das Display des iPhone 5 nur in die Höhe, nicht in die Breite wachsen zu lassen. Wem das alles nichts sagt, der kann sich den Werbespot zum iPhone 5 hier noch einmal ansehen.

Das iPhone 6 startet seinen Größensprung also mit einer gehörigen Portion Widersprüchlichkeit. Wie verkauft man den Kunden diese Abkehr von eigenen Festlegungen? Wie erklärt man, dass das, was früher „gesunder Menschenverstand“ war, nun nicht mehr gilt? Die Antwort kennt Apple auch nicht und ignoriert die alten Werbespots einfach. Der deutlich spürbare Zuwachs in den Displayausmaßen ist aber nicht der einzige Paukenschlag. Das gesamte Design wurde überarbeitet und erinnert an eine Mischung aus dem alten iPhone 3GS und den aktuellen iPads. Die Fragen, die sich bei all diesen Veränderungen ergeben, sind zweierlei: 1. Wie gefällt einem die neue Optik und 2. Wie liegt das größere iPhone in der Hand? Die erste Frage ist vor allem eine Geschmacksfrage. Die zweite Frage hingegen ist (verzeiht das Wortspiel) handfester.

Fangen wir mit dem Design an, denn da will ich es kurz machen. Das iPhone 6 ist hervorragend verarbeitet, das ist keine Überraschung. Es wirkt mit seinem Verzicht auf jede Art von Kanten oder Ecken geradezu organisch und fließt regelrecht dahin. Das liegt vor allem an dem Displayglas, das ähnlich wie bei den Lumia Geräten von Nokia zum Rand hin nahtlos in die runden Seiten übergeht. Mein Geschmack ist diese neue Formsprache allerdings nicht. Ich bin und bleibe ein Fan der klassichen iPhone Designsprache: klare Kanten, eckige Schlichtheit und industrieller Charme. Das iPhone 6 hingegen wirkt direkt harmlos und fast etwas langweilig auf mich. Die rückseitigen, sehr betonten Antennenstreifen und der herausragende Kameraring brechen zudem erstaunlich mit der Apple-typischen Detailverliebtheit. Im Vergleich zu den spartanischen Schönheiten, die das iPhone 4S oder 5S waren, hat mich das Design leider enttäuscht. Das ist aber – wie gesagt – vor allem eine Geschmacksfrage.

iPhone6vsMotoX

Trotz gleicher Displaygröße überragt das iPhone 6 das Moto X deutlich

Aus dem neuen Design folgt aber auch eine gänzlich andere Handhabung, die vor allem durch die Größe und die wahnsinnig geringe Dicke des Geräts sowie die runden Ränder geprägt wird. Im Endeffekt fühlt sich das Gerät dank der hochwertigen Verarbeitung natürlich nach wie vor wie ein hochwertiges Schmuckstück an, aber die bekannte Handlichkeit ist eindeutig passé. Hält man das Gerät in der Hand, bieten die Seiten kaum Greiffläche. Der Verzicht auf jede Form von Kanten machen das Gerät damit enorm rutschig, gerade zu flüchtig. Hinzu kommt, dass das Gerät zwar mit 4,7 Zoll eine noch recht handhabbare Displaygröße hat, dank der üppigen Ränder um das Display aber deutlich größer als nötig ist. Der Rand an den Seiten (oder: Bezel) ist zwar nicht so groß wie beim HTC One (M7), das bei gleicher Displaygröße noch breiter ist, er ist aber 2 mm breiter als beim Moto X (2013). Das iPhone 6 versteckt die zusätzliche Breite zwar gekonnt dadurch, dass die schwarze Front angenehm schlank ist. Daran schließt sich aber rechts und links die Rundung an. Diese Rundung fällt optisch nicht unmittelbar auf, macht das Gerät in der Hand aber spürbar breiter. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass eine gerade Kante dem iPhone 6 sehr gut getan und es sowohl griffiger als auch schmaler gemacht hätte.

Sehr verschwenderisch zeigt sich das iPhone 6 nach wie vor in der Länge. Da Apple das Design des Home-Buttons unverändert gelassen hat, führt weiterhin kein Weg an dem sehr betonten „Kinn“ des iPhones vorbei. Gleichzeitig muss dann aus Symmetriegründen der obere Bereich auch unnötig groß bleiben. Damit neigt das iPhone 6 meiner Ansicht nach mehr als seine Vorgänger zu einer gewissen Kopflastigkeit, was die Gefahr vergrößert, das Gerät fallen zu lassen.

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Unten: Lautsprecher und Mikro sind optisch klarer getrennt

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Oben: Der Power-Button ist weg

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Der Power-Button findet sich (samt nano-SIM-Slot) nun rechts

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Die Lautstärke-Tasten sind nun pillenförmig

Das Gewicht ist mit unter 130 g dafür beeindruckend gering und die Knöpfe rund um das iPhone 6 sind herrlich präzise und haben einen Apple-typischen klickigen Druckpunkt. Sowieso finde ich den gesonderten Laut-Leise-Taster der iPhones einfach sinnvoll. Allerdings sind die Knöpfe mit ihren extrem lauten „Klick“ fast nicht mehr Bibliotheks-tauglich. Der 3,5 mm Klinkenanschluss ist wie beim 5, 5S und 5C am unteren Ende und der Power-Button ist sinnvollerweise vom oberen Ende auf die rechte Seite gewandert. Nicht wirklich gefallen wollen mir allerdings die pillenformigen Lauter- und Leiser-Taste. Die kreisrunden Tasten beim 4 bis 5S mit ihrer + und – Prägung gefallen mir besser. Zudem sind die Lautstärke-Tasten wegen der runden Seiten beim iPhone 6 nun etwas eingelassen und weniger einfach zu erfühlen, wie ich meine.

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Der Kamera-Ring ist ein optischer Makel und zieht Fasern an

Die große Kontroverse ist natürlich der Kamera-Ring. Optisch kann man von ihm halten, was man will, aber für die Handhabung kann er sehr störend sein. Zwar ist er nicht so hervorstehend, dass das iPhone 6 besonders auf dem Tisch wackelt. Dafür ist das iPhone 6 zu lang und zu gerade an der Unterkante, aber ein bisschen hubbelig wirkt es doch, wenn man es auf dem Tisch liegend bedient. Wer mir jetzt mit Hüllen kommt, den frage ich, warum Apple sich dann die Mühe macht, die Verarbeitung seiner Smartphones so in den Himmel zu loben, wenn es am Ende doch in einer Plastikhülle verschwinden muss? Ob und wie sehr der Kameraring im Laufe der Nutzung zerkratzt, ist jetzt noch nicht absehbar, aber dass Apple eine kratzanfällige Schwachstelle geschaffen hat, ist klar. Warum Apple nicht einfach mit geraden Kanten und einem 1 mm dickerem Gehäuse sowohl die mangelnde Griffigkeit als auch den Kameraring gelöst hat, bleibt ein Rätsel. Eine Sache habe ich im Laufe meiner Testperiode jedenfalls bereits festgestellt: Der Kameraring zieht Fussel magisch an, wenn man das iPhone 6 in einem Sleeve transportiert

Insgesamt hat sich mein Ersteindruck zu Optik und zur Handhabung daher leider nicht entscheidend verbessert. So unbestreitbar schön das iPhone 6 auch sein mag, seine unnötig dünne Bauweise, die Speckstein-artig runde Bauform und die unnötige Platzverschwendung um das Display machen es für mich im Alltag deutlich schlechter handhabbar als seine Vorgänger.

2.2 Das neue Retina HD Display

Das zweite große Fragezeichen war für mich die unveränderte Pixeldichte des Displays beim iPhone 6. Auch hier hatte ich gehofft, dass sich meine erste Reaktion als unnötig kritisch herausstellen würde. Bisher überschlugen sich die großen amerikanischen Technikseiten ja auch in ihrem Lob für die Farbtreue, den Schwarzwert und den Kontrast der neuen „Retina HD“ Displays. Anlass zur Entwarnung?

Nach einer Woche Nutzung steht meine Meinung fest: Ja, das Display ist großartig. Es ist beeindruckend hell im Maximum, angenehm dunkel im Minimum und die Kontrastwerte sind wirklich klasse. Über Farbtreue kann ich wenig sagen, aber die Experten von displaymate attestieren dem iPhone 6 referenzartige Farbtreue. In dieser Hinsicht mag das iPhone 6 wirklich eines der besten Displays haben. Aber so sehr ich es drehe und wende, die Auflösung von 1334×750 Pixel ergibt auf 4,7 Zoll immer nur 326 PPI und das ist für mich einfach zu wenig.

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Das Display des iPhone 6 ist hervorragend hell, kontrastreich und farbtreu

Ich habe bereits im Januar in meinem Artikel „Das iPhone 6 Display Dilemma“ darüber spekuliert, wie Apple wohl bei größeren Displays mit der Auflösung umgehen würde. Damals hatte ich noch darauf gehofft, dass Apple uns erneut mit einem „Retina 2.0“ überraschen würde, also einer erneuten Verdoppelung der horizontalen und vertikalen Auflösung wie beim Schritt vom 3GS zum 4er. Als dann später Berichte über ein „Pixel Tripling“ die Runde machten, ließ mich das jedenfalls darauf hoffen, dass es das iPhone 6 immerhin auf knapp über 400 PPI schaffen könnte. All dies hat sich mittlerweile für die 4,7 Zoll Variante aber als Luftschloss erwiesen. Apple bleibt bei 326 PPI und bietet damit eine Pixeldichte, die mittlerweile in Einsteiger- und Mittelklassegeräten wie dem Moto G und Lumia 730 üblich ist. Man kann nun lange darüber streiten, wie scharf ein Display wirklich sein muss und ob gute Farbwerte nicht wichtiger sind als eine höhere Auflösung. Das muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich sehe den Unterschied zwischen den 450 PPI beim Nexus 5 und den 470 PPI beim HTC One (M7) mehr als deutlich. Es mag sein, dass nicht jeder den Unterschied direkt erkennt. Das ist aber auch nicht der Kern. Entscheidend ist, dass das menschliche Auge Feinheiten bis weit über die Marketinggrenze von 300 PPI wahrnimmt und sich vor allem schnell daran gewöhnt. Seit Anfang des Jahres nutze ich praktisch nur Displays mit Schärfegraden weit oberhalb der 400 PPI Grenze und bereits kurz danach fiel mir auf, wie schwammig und zerfranzt die 326 PPI des „Retina Displays“ des iPhones wirken (Detals zum Thema allgemein findet ihr in meinem Artikel „Auflösung, Pixeldichte und Co: Was macht ein Display scharf?“).

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Die Schärfe ist aufgrund der geringen Pixeldichte aber nur noch Mittelmaß

Das man großartige Farbtreue, tolle Schwarzwerte und gute Blickwinkel auch mit deutlich mehr Schärfe kombinieren kann, hat abermals das HTC One (M7) gezeigt. Auch Apple selbst schafft es schließlich beim größeren iPhone 6 Plus Farbtreue mit besserer Schärfe zu vereinen. Ich kann mich insgesamt dem Eindruck nicht erwehren, dass die aktuelle Display-Lösung beim iPhone 6  ein kalkuliertes Vorspiel für das iPhone 6S ist. Ich gehe fest davon aus, dass Apple nächstes Jahr großspurig verkünden wird, das Full HD Display des iPhone 6 Plus nun auch auf das iPhone 6S zu bringen. Erinnerungen an das erste iPad mini werden wach.

Beim Display hat sich für mich letztlich entschieden, ob ich die nächsten Jahre mit meinem 700 € iPhone 6 glücklich werden würde und die Antwort lautet für mich leider: Nein!

2.3 Die Kamera

Die Optik, das Design und das Display des iPhone 6 waren für mich die größten Fragezeichen, das war mir vorher klar. In diesen Punkten komme ich auch nach ausgiebiger Nutzung nicht über eine gewisse Enttäuschung hinweg. Um so mehr war ich deshalb an der Kamera interessiert. Und zu meiner Freude glänzt Apple hier abermals mit der wahrscheinlich besten Allround-Kamera.

In fast allen Situationen glänzt das iPhone 6 mit guter Schärfe, tollen Kontrasten und natürlichen Farben. Sonnenstrahlen und hohe Helligkeitsunterschiede gleicht die Kamera gewohnt gut aus. Nur in wirklich schlechten Lichtverhältnissen versagt das iPhone 6 nach wie vor und kommt weiterhin bei Weitem nicht an die Lumia PureView Kameras ran. Zum Vergleich hier ein paar Vergleichsbilder zwischen dem Nexus 5, dem Lumia 920 und dem iPhone 6 bei verschiedenen Lichtverhältnissen.

Bei guten Lichtverhältnissen spielt das iPhone 6 alle seine Stärken aus. Die Kontraste sind gut, die Farben natürlich und Helligkeitsunterschiede werden souverän ausgeglichen. Besonders beim Nummerschild zeigt sich die trotz gleicher Auflösung bessere Schärfe des iPhone 6 gegenüber dem Nexus 5.

In diffuseren Lichtverhältnissen zeigt das iPhone 6 ebenfalls kaum Schwächen und ist insbesondere dem Lumia 920 in Sachen Schärfe erstaunlich überlegen. Gegenüber dem deutlich günstigeren Nexus 5 sind die Unterschiede hingegen viel geringer: Eine „Wunderkamera“ ist das iPhone 6 also auch nicht.

In Makro-Aufnahmen muss man ebenfalls genauer hinsehen, um die Unterschiede zwischen dem Nexus 5 und dem iPhone 6 zu erkennen. Das Lumia 920 hingegen leidet abermals unter der typischen, relativ schwachen Kontrastierung.

In sehr schlechten Lichtverhältnissen versagt das Nexus 5 hingegen völlig, während das iPhone 6 sich nur bedingt besser schlägt. Gegen das „Nachtsichtgerät“ des Lumia 920 ist hier keine Kamera auch nur entfernt gewappnet. Insgesamt gilt damit für die Kamera des iPhone 6 das gleiche wie für die Kameras der Vorgänger: In den allermeisten Situation schlägt sie sich souverän, ist aber nur selten absolute Spitzenklasse. Für die meisten Situationen gibt es einzelne Smartphones, die bessere Bilder machen, aber nur wenige Kameras bieten aktuell in so vielfältigen Einsatzszenarien so durchgängig gute Resultate. Vor allem der extrem schnelle Fokus der iPhone 6 Kamera hebt sie klar hervor und steht beispielsweise dem LG G3 in Nichts nach. Wenn ich etwas kritisieren müsste, dann das, was ich bereits allgemein in meinem Artikel über iOS 8 gesagt habe: Die Kamera-App unter iOS 8 bietet immer mehr Möglichkeiten, verliert dabei aber zunehmend auch seine Übersichtlichkeit. Der neue manuelle Belichtungsregler dürfte auf viele Einsteiger beispielsweise nicht sehr intuitiv wirken.

iPhone6KameraApp

Die Kamera-App wird zunehmend komplexer

Ich fände es an der Zeit, dass Apple einmal grundlegend das Design seiner Kamera-App überarbeitet. Ich vermisse beispielsweise nach wie vor die Möglichkeit, manuell den Fokus zu verändern. Zwar erlaubt Apple in iOS 8 mittlerweile den Entwicklern von Kamera-Apps genau das, verzichtet aber darauf, selbst einen manuellen Fokus in seine eigene App zu integrieren. Wer weiß: vielleicht portiert Microsoft ja demnächst seine großartige „Nokia Kamera“ auf iOS. Die derzeitige Bevorzugung fremder Ökosysteme durch Microsoft macht das fast wahrscheinlich. Das Apple beim iPhone 6 den optischen Bilstabilisator eingespart hat, den es im iPhone 6 Plus verbaut, macht mich natürlich auch nicht glücklich. Immerhin: der neue 240 Bilder/s Modus ist irre gut. Er nimmt zwar nur in 720p auf und neigt stark zu rauschigen Artefakten, aber die extreme Zeitlupe macht aus den alltäglichsten Situationen kleine Entdeckungen.

2.4 Akku, TouchID, Apple Pay und Sonstiges

Mit dem größeren Gehäuse des iPhone 6 geht zum ersten mal auch eine deutliche Steigerung der Akkukapazität einher. Vom ersten iPhone bis zum iPhone 5S hielt sich die Akkukapazität immer im Bereich um die 1400 mAh auf. Ab jetzt hat der Akku etwas über 1800 mAh und das schlägt sich tatsächlich auch in der Akkulaufzeit nieder. Mit meinen bisherigen iPhones kam ich stets gut über den Tag, musste aber spätestens am nächsten Morgen dringend laden. Beim iPhone 6 habe ich das Gefühl, mit etwas Zurückhaltung auch bis in den Abend des zweiten Tages zu kommen. Das liegt vor allem an der sehr guten Standby-Zeit. Im Ruhezustand verliert das iPhone 6 wirklich sehr wenig Ladung. Der Netzstecker ist übrigens unverändert bei 1 A, so dass das Laden des iPhone 6 dank des größeren Akkus etwas länger als beim 5S dauert. Allerdings kann das iPhone 6 nun deutlich mehr Watt vertragen und lädt mit stärkeren Netzteilen teilweise sehr viel schneller.

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Die Akkulaufzeit empfinde ich als Verbesserungen gegenüber den Vorgänger-iPhones

Der Fingerabdruck-Sensor im Home-Button wurde laut diversen Quellen technisch verbessert und vor allem weniger fehleranfällig gemacht. Ich bin persönlich zwar kein Fan des Konzepts, seinen Fingerabdruck als Passwort zu nutzen, da dieses Passwort im Falle eines Leaks nicht geändert werden kann (jedenfalls nicht, ohne sich neue Finger wachsen zu lassen), aber Apple war anders als Samsung immerhin sehr offensiv und transparent, was die Technik seines Sensors angeht: Der Scan wird mathematisch abstrahiert (gehasht) und in einem speziellen abgesichterten Bereich des Prozessors gespeichert. Dieser Bereich kann nicht direkt ausgelesen werden, was mich beruhigt, da seit iOS 8 schließlich auch App-Entwickler Zugriff auf den Fingerabdruck-Sensor bekommen.

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Der Touch-ID Sensor funktioniert gut wie immer

Für etwas Wirbel hat Apples Entscheidung gesorgt, nun auch einen NFC-Chip im iPhone 6 und 6 Plus zu verbauen. Nachdem sich Apple lange dagegen gesträubt hatte und man lange vermutete, dass stattdessen das iBeacon System ausgebaut werden sollte, gab Apple schließlich nach. Das kann man als Nachgeben gegenüber der Dominanz von NFC in Android und Windows Phone 8 Geräten oder als Entgegenkommen gegenüber den Banken und Kreditkartenunternehmen sehen. Fakt ist, dass NFC jedenfalls im Bereich der kontaktlosen Bezahlsysteme de facto der Standard ist, weshalb es nur Sinn macht, dass Apple nun auf den Zug aufspringt. Das dadurch (ab Oktober in den USA) mögliche Bezahlen mit Apple Pay wird sich (in den USA) sicher einiger Beliebtheit erfreuen. In Deutschland, wo Kreditkarten außer bei Starbucks und bei Tankstellen kaum verbreitet sind, dürfte sich der praktische Nutzen bei Null bewegen, da Apple bisher nicht plant, die NFC Schnittstelle für andere Nutzungsszenarien zu öffnen. Etwas skeptisch bin ich allerdings, wenn Apple sagt, dass sie weder erfahren, was, wo oder in welchem Wert über ApplePay bezahlt wurde. Da Apple gerüchteweise von jeder Transaktion einen kleinen Teil abbekommt, muss es auch irgendein System der Abrechnung gegenüber den Kreditkartenunternehmen geben. Es muss daher zwangsweise auch irgendeine Art der Nachprüfbarkeit der einzelnen Transaktionen geben, was Apples vollmundiges Versprechen etwas in Frage stellt.

Zuletzt bleibt mir in der Rubrik Sonstiges nur zu sagen, dass WLan, Bluetooth, mobile Daten und Telefonie (getestet im Netz der Telekom) bei mir keinerlei Probleme (mit Ausnahme des kurzen iOS 8.0.1. Missgeschicks) gemacht haben. Die großen Antennenstreifen scheinen also ihren Job zu machen. Abschließend noch ein Wort zum Lautsprecher. Hier hätte ich gern gesehen, das Apple den mittlerweile ungenutzten Platz am oberen Ende für einen zweiten Stereo-Lautsprecher genutzt hätte. Der Power-Button ist ja nun an die rechte Seite gewandert, so dass der Platz oben vorhanden wäre. Damit hätte auch die unnötig Länge des iPhones eine zusätzliche Berechtigung erhalten. Trotzdem ist der einzelne untere Lautsprecher angenehm laut und verzerrt nicht allzu schnell.

2.5 Mein Fazit zur Hardware: Alltagsdefizite in hübscher Verpackung

Mein Fazit zur Hardware fällt insgesamt leider nicht anders aus, als in meiner ersten Reaktion nach der Vorstellung auf der Keynote. Das Design ist zweifelsohne geradezu kunstvoll schön, aber im Alltag sorgen die runden Kanten, die irrwitzig dünne Bauart und das glatte Alumium für ein derart unhandliches Gefühl, dass ich zum ersten mal sagen muss: ohne Case wird es nicht gehen. Das erscheint mir bei einem 700 € Smartphone, das ganz primär auch wegen seines tollen Äußeren beworben wird, fast wie Hohn. Das Display hat ebenfalls im Alltag das gehalten, was ich befürchtet hatte. Es gehört zur absoluten Oberklasse, was die Technik, die Farbwerte und Blickwinkel etc. angeht, aber das alles hilft nicht weiter, wenn das Auge durch deutlich schärfere Displays verwöhnt wurde. Insgesamt hat Apple sich auch erstaunlich wenig Mühe gemacht, die allgemeine Gehäusegröße zu minimieren.

Da hilft leider auch die tolle Kamera, die verbesserte Akkuleistung und der zuverlässige Fingerabdruck-Sensor nicht weiter. Das iPhone 6 ist, was die Hardware angeht, für mich eine Enttäuschung. Das ist um so bedauerlicher, weil ich – wie bereits gesagt – wirklich auf ein iPhone mit größerem Display gewartet hatte. Hätte Apple nur ein etwas kantigeres, dickeres Design gewählt, hätte Apple mehr beim Display gewagt, hätte, hätte, hätte. Alles Jammern hilft nichts. Das iPhone 6 ist was es ist: Das wahrscheinlich schönste unhandliche Smartphone der Welt mit einem mittelmäßig scharfen Display und toller Kamera. Ist das genug? Für mich nicht mehr.

3. iOS 8 auf dem iPhone 6

Nachdem ich bei der Hardware so einige objektive wie subjektive Kritikpunkte finde, ist iOS 8 zum Glück so überzeugend wie eh und je. Die für mich interessantesten Änderungen habe ich bereits in meinem angesprochenen Artikel über iOS 8 beschrieben. Ganz vorrangig die neuen Möglichkeiten, auf Benachrichtigungen direkt zu antworten, ohne die aktuelle App zu verlassen, die neue Einbindung von Dritt-Apps in das Teilen-Menü und der verbesserte Datenschutz machen iOS 8 für mich zu einem sinnvollen Upgrade. Das Drama um iOS 8.0.1 hatte ich oben ja bereits angesprochen und will es auch nicht kleinreden. In der 7-jährigen Geschichte von iOS habe ich noch nie ein derart eklatantes Versagen von Apples Qualitätsmanagement erlebt. Aber in Zeiten in denen „Flagsschiff-Killer“ mit Bugs ausgeliefert werden, die das Verschlüsseln des Smartphones verhindern (so beim OnePlus One), gehören Softwaremacken leider zum Alltag der hochkomplexen Smartphone-Software. Das ändert nichts daran, dass Apple sich zu Recht Spott und Häme ausgesetzt sieht und binnen Stunden mehrere Milliarden am Aktienmarkt vernichtete. Aber es ist eben auch nur ein Softwareproblem, das binnen 24 h gelöst wurde und in kürzester Zeit vergessen sein wird.

Zurück zum iPhone 6: Das wird natürlich direkt mit iOS 8 ausgeliefert und wie sich das im Alltag auf dem neuen Flagschiff verhält, fasse ich kurz zusammen.

3.1. Performance und Nutzung im Alltag

Wie in jedem Jahr ist die Performance der Software auf dem neuen iPhone über jeden Zweifel erhaben. Version 8 von iOS läuft auf dem iPhone 6 butterweicher als butterweich. Die etwas angehobene Auflösung macht dem Grafikchip keinerlei Schwierigkeiten. Abgesehen vom oben angesprochenem Totalversagen mit iOS 8.0.1 läuft iOS wie immer stabil, zuverlässig und sauber. Genau das ist ja auch der Grund, weshalb so viele Nutzer zu Apples Produkten greifen: Zuverlässigkeit und Nutzerfreundlichkeit.

Zwei Aspekte gibt es allerdings, die ich im Alltag doch etwas störend finde. Zum Einen ist iOS  auf dem iPhone 6 kein bisschen für die Nutzung auf größeren Displays angepasst worden. Auf einem Smartphone mit 4,7 Zoll ist so viel mehr möglich als auf den beengten 4 Zoll der Vorgänger. Aber von Side-by-Side-Multitasking fehlt genauso jede Spur wie von jeder anderen Ausnutzung der größeren Displayfläche. Den neuen „Double-Tab“ auf dem Homebutton, um den oberen Bildschirminhalt nach unten zu holen („Reachability“), finde ich dabei fast eher lächerlich. Er ist meiner Meinung nach ein viel zu billiger Ersatz für echte Ein-Hand-Bedienung und zeigt im Grunde nur, wie wenig sich Apple um die früher so hoch gepriesene Handlichkeit schert.

iPhone6Reachability

Mit Doube-Tap auf den Homescreen simuliert das iPhone 6 „Einhand-Bedienbarkeit“

Zum Zweiten hat Apple abermals nur 1 GB Arbeitsspeicher in seinem Flagschiff verbaut. Ich gehöre zwar absolut nicht zu den Nutzern, die rein aus Prinzip nach mehr Power, mehr Leistung und mehr von allem rufen, aber beim Arbeitsspeicher gibt es doch eine gewisse Berechtigung für den Ruf nach „Mehr“. Es gibt schlicht immer mal den Punkt, wo man mit sehr vielen offenen Tabs in Safari merkt, dass das iPhone früher als nötig den Inhalt älterer Tabs löscht. Das ist bei einem 700 € Smartphone doch ärgerlich. Allein mit Blick auf die Zukunft hätte ich mich wohler gefühlt, wenn ich wüsste, dass in 2 Jahren für iOS 10 etwas mehr RAM vorhanden wäre. Eine ähnliche Weitsicht von Apple hätte dem iPhone 4 vielleicht bei iOS 7 das Ruckel-Drama erspart.

3.2. Skalierung und Update-Warterei

Das iPhone 6 hat eine höhere Auflösung, das habe ich bereits gesagt. Deshalb muss jeder Entwickler seine Apps für das iPhone 6 anpassen. Derzeit sind aber 99 % meiner Apps weder für iOS 8 noch für das größere Display des iPhone 6 optimiert. Die Apps werden stattdessen schlicht aufgeblasen und auf die höhere Aufösung „skaliert“ (auch zum Thema Skalierung verweise ich auf den angesprochenen Artikel „Auflösung, Pixeldichte und Co: Was macht ein Display scharf“). Alte Häsinnen und Hasen kennen dieses Szenario vom iPhone 4, als alle Apps auf die doppelte Auflösung des iPhone 4 „Retina Displays“ angepasst werden musste.

So wartet derzeit jeder Käufer des neuen iPhone 6 darauf, dass seine Lieblingsapps nicht nur die neuen Funktionen von iOS 8 unterstützen, sondern auch darauf, dass diese für die neue Auflösung angepasst werden. Das ist im Grunde kein Negativmerkmal, schließlich ist derartiges unvermeidbar. Im Gegenteil: Bei iOS geschehen solche Anpassungen in der Regel sehr schnell, so dass ich mir da wenig Sorgen mache. Bis dahin sehen die aufgeblasenen Apps allerdings wirklich hässlich aus. Ganz so schlimm wie beim iPhone 6 Plus, bei dem die Apps erst auf die doppelte Auflösung aufgeblasen und dann auf Full HD herunterskaliert werden, ist es zum Glück aber nicht. Auch die dadurch beim iPhone 6 Plus zu beobachtenden Ruckler konnte ich auf dem iPhone 6 nicht beobachten.

3.3. Softwarefazit

Das Kapitel zur Software auf dem iPhone 6 fällt denkbar kurz aus, weil es dort einfach wenig zu sagen gibt. Wer iOS 8 bisher wegen seiner langweiligen Anordnung von Appsymbolen in endlosen Reihen blöd fand, der wird sich auch beim iPhone 6 nicht in iOS verlieben. Wer bisher die Übersichtlichkeit und einfache Bedienung der iPhones geschätzt hat, bekommt nach wie vor genau das. Allerdings – und das habe ich bereits in meinem Artikel über iOS 8 gesagt – wird iOS zunehmend komplexer: Dritt-Anbieter-Apps im Teilen-Menü, Widgets in der Benachrichtigungszentrale, Dritt-Anbieter-Tastaturen und immer neue Möglichkeiten, die verschiedenen iCloud Synchronisationsdienste und Touch-ID-Einbindungen zu verwalten, fordern mittlerweile auch von iOS Nutzern eine beträchtliche Einarbeitungszeit.

Insgesamt ist iOS 8 auf dem iPhone 6 aber das gewohnt butterweiche und übersichtliche Betriebssystem, das es immer war. Die Software ist für mich auch in keiner Weise das Problem am iPhone 6, wenn man von der vergebenen Chance absieht, das größere Display sinnvoll zu nutzen.

4. Fazit, Ausblick und Empfehlung

Mein Fazit dürfte jetzt niemanden überraschen: Hardware pfui, Software hui. Dabei ist das „Pfui“ natürlich ein „Pfui“ auf sehr hohem Niveau, aber genau dieses legt Apple schließlich auch selbst an seine Produkte an. Wer ein handliches Gerät mit guter Flächenausnutzung und in jeder Hinsicht konkurrenzfähigem Display erwartet, der wird beim iPhone 6 enttäuscht. Wer „nur“ ein hübsches, größeres iPhone wollte, der bekommt genau das und nicht mehr. Meine Entscheidung ist jedenfalls nach dem Ende der Testperiode gefallen: Mein iPhone 6 wird in den nächsten Tagen an einen freudigen Käufer weitergereicht, der dann vielleicht mehr Gefallen daran findet.

Wenn die Vergangenheit uns eines gelehrt hat, dann das das iPhone 6S genau so wie das iPhone 6 aussehen und nur in Details etwas aufgerüstet wird. Wer aktuell ein iPhone 5 oder 5S hat und nicht dringend mehr Displayplatz braucht, der fährt meiner Ansicht nach gut damit, das iPhone 6 zu überspringen. Zwar wird das iPhone 6S keine andere Bauform haben, aber vielleicht bekommen wir dann jedenfalls auch das Full HD Display und die beim iPhone 6 Plus vorhandene optische Bildstabilisation. Nicht zuletzt die Hoffnung, dass mit iOS 9 im kommenden Jahr auch ein echter Mehr-Nutzen des großen Displays vorhanden sein wird, lässt mich bereits neugierig auf den Nachfolger schielen. Das ist im Grunde aber doch ein trauriges Fazit. Zu offensichtlich erscheinen mir die Einsparungen mein iPhone 6, zu vorhersehbar die Upgrades im kommenden Jahr. So wie sich das iPhone 6 jetzt darstellt, bietet es außer dem größeren Display einfach zu wenig um seinen hohen Preis zu rechtfertigen.

Was denkt ihr? Empfindet ihr die rundliche Bauform anders? Übertreibe ich beim Display? Bietet das iPhone 6 mehr als nur „größer und dünner“? Ich bin auf eure Meinung gespannt: See you in the comments!

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