Testbericht zum 12 Zoll Macbook (2017) – Das ideale Pendler-Laptop?

Ich beneide jeden, der mit dem Rad zur Arbeit fahren kann, muss selbst allerdings seit einiger Zeit eine längere Strecke ins Büro pendeln. Zum Glück kann ich dabei auf öffentlichen Nahverkehr zurückgreifen. Den heimischen mobilen Rechner stecke ich vorher in die Tasche und nutze die Zeit dann im Zug produktiv, anstatt sie im Stau mit dem Autoradio verbringen zu müssen. Das klappt – wenn die Bahn ihren Teil tut – auch erfreulich gut und tatsächlich entstehen viele der Artikel hier im Blog, aber auch berufliche Texte, auf den Gleisen des schleswig-holsteinischen Bahnverkehrs.

Während ich bisher bei der Wahl meiner Laptops wenig auf Gewicht und Ausmaße achten musste, wurden beide Faktoren plötzlich relevant, als ich begann, täglich die 1,5 kg meines 2015er 13 Zoll Macbook Pro mit mir herumzutragen. So entstand der Wunsch nach einem Laptop, das weiterhin zuhause am externen Monitor mit Bluetooth-Maus und -Tastatur als stationärer Rechner dienen kann, unterwegs aber möglichst mobil und leicht ist. Da ich seit 2012 bevorzugt Macbooks nutze, war relativ klar, dass die Reise wieder zu einem Apple Laptop gehen würde. Plan A war zunächst, mir einfach das 2017er Modell des Macbook Pro mit 13 Zoll zuzulegen. Das bot mehr Speed, kleineren Formfaktor und weniger Gewicht sowie das Versprechen, über Thunderbolt 3 alle Peripherie anbinden zu können, die das Desktop-Herz begehrt.

Genau das habe ich dann zunächst auch getan, musste aber feststellen: Das 2017er Macbook Pro war nicht das, was ich suchte. Das lag einerseits daran, dass die Einsparungen bei Größe und Gewicht gegenüber meinem treuen 2015er Model doch weniger spürbarer waren, als erhofft. Vor allem aber hatte ich unerwartete Probleme, meinen 4K-Monitor (einen Dell P2715Q) mit vollen 60 Hz anzusteuern. Schuld war der etwas zickige Thunderbolt 3 Dock. Die ganze Geschichte um meine Erfahrungen mit dem 2017er Macbook Pro (13 Zoll ohne Touchbar) und Thunderbolt 3 könnt ihr im dazugehörigen Artikel nachlesen. Das 2017er Macbook ging also zurück und ich griff auf Plan B zurück: Das 12 Zoll Macbook. Ob es für mich das perfekte Pendler-Laptop ist und wie es mir mit seiner abgespeckten Leistung sowie nur einem einzigen USB-C-Port ergangen ist, kläre ich in diesem Beitrag.

Keine Überraschungen bei der Hardware

Seit 2015 verkauft Apple das 12 Zoll Modell und seitdem ist das Gerät optisch vollkommen unverändert. Mit 28,05 cm Breite und 19,65 Tiefe ist es damit auch heute noch das kompakteste Macbook und mit knapp über 900 g vor allem auch das leichteste. Das 12 Zoll Macbook ist sogar kleiner und auch leichter als das 11 Zoll (!) Macbook Air. Insoweit bietet es also in jeder Hinsicht das, was ich suche. Es verschwindet fast unbemerkbar samt Sleeve in meiner Tasche, steigert das Gewicht kaum und zeigt ansonsten eben all die klassischen Stärken von Apples Hardware: Tadellose Verarbeitung und exzellente Haptik. Rein optisch kann man natürlich über das Design streiten. Meinen Geschmack trifft Apple mit dem spartanischen Look in der Regel allerdings. Ich habe mich konkret für das klassisch silberne Modell entschieden und wie üblich den Displaydeckel mit einem dunklen dbrand Skin individualisiert.

Das 12 Zoll Macbook ist klein, handlich …

und leicht!

Neben dem Gewichts- und Größenvorsprung gegenüber den Macbook Air Modellen bietet das 12 Zoll Macbook zudem etwas für mich Unverzichtbares: Ein gutes Display. Mit 2304 x 1440 Pixeln bei 226 ppi auf 12 Zoll sowie 16 : 10 Seitenverhältnis wird das Display meinen Bedürfnissen durchaus gerecht. Auf der Standard-Skalierung entspricht die nutzbare Fläche dann einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln und lässt mir genug Platz, um mit Office-Anwendungen, Bildbearbeitung und WordPress zu arbeiten. Die Helligkeit des Display hat bisher auch keine Wünsche offen gelassen.

12 Zoll, hochauflösend und im 16:10 Format: Das Display

Die gegenüber den Vorgängern wohl einzig relevante (äußerliche) Änderung dürfte die Tastatur sein. Schon während meiner (kurzen) Zeit mit dem 2017er Macbook Pro hatte ich einen sehr positiven Eindruck von der zweiten Generation der extrem flachen Butterfly-Tasten. Nach nun mehreren Wochen Alltagsnutzung am 12 Zoll Macbook hat sich dieser Ersteindruck bestätigt. Die Tasten haben trotz ihres geringen Tastenhubs einen angenehmen und klaren Druckpunkt. Ich selbst habe die erste Generation von Apples Butterfly-Tasten nie genutzt und kann das Tippgefühl deshalb nur mit den klassischen Apple-Tasten vergleichen, die bis 2015 in den Pro-Modellen sowie noch immer in der Air-Reihe oder in der älteren Version der offiziellen Bluetooth-Tastatur verbaut waren (letztere nutze ich am Schreibtisch). Für mich ist es mittlerweile tatsächlich so, dass ich den harten, klaren Anschlag der flachen Macbook-Tastatur deutlich bevorzuge. Die Tasten meiner Bluetooth-Tastatur und jene der älteren Macbooks wirken dagegen schwammig und weich. Vor allem mag ich es, dass ich die Tasten der neuen Tastatur auch am Rand anschlagen kann und die Taste sich trotzdem gleichmäßig senkt. Die klassischen Macbook-Tasten geben aufgrund der Dome-Switches dagegen sehr ungleichmäßig nach und wirken geradezu wackelig. Das Problem mit durch Fremdkörper (Staub etc.) blockierten Tasten will Apple übrigens behoben haben. Ob sich die zweite Generation der Flachtastatur hier tatsächlich weniger anfällig erweist, wird die Zeit zeigen. Falls nicht, liegt Apple Care in Lauerstellung.

Die extra flache Butterfly-Tastatur und das Trackpad

Zum Ende nur ein knappes Wort zum Trackpad. Das ist wie üblich ein absoluter Volltreffer und für mich fast allein ein Kaufgrund für Macbooks. Es ist für ein 12 Zoll Gerät sehr groß, unerreicht präzise in der Bedienung und der simulierte Klick des Force Feedback Motors sorgt für ein überall identisches Klickgefühl. Niemand bietet meiner Ansicht nach bessere Trackpads als Apple und das gilt auch für das 12 Zoll Macbook.

Der USB-C-Port Kompromiss

Neben den kaum überraschenden Vorteilen bei Größe, Gewicht und Display gibt es natürlich den einen großen Nachteil; und zwar buchstäblich: Das Macbook hat bekanntermaßen nur einen einzelnen USB-Anschluss in USB-C-Form (mit USB 3.1 Gen 1); Kein Thunderbolt 3, kein USB 3.1 Gen 2 und dann auch nur ein einziger davon. Dieser Umstand war auch der Grund, warum ich so lange gezögert habe, mir das 12 Zoll Macbook überhaupt konkreter anzuschauen. Während ich nämlich auf dem Pendelweg ins Büro weitgehend auf jedwede Anschlüsse verzichten kann, muss das Macbook zuhause weiterhin vielseitige Peripherie bedienen. Am Schreibtisch warten ein 4K Monitor, Ethernet, Stromversorgung und regelmäßig per USB angeschlossene Kamera, Smartphone oder externe Festplatten.

Der USB-C Port ist die einzige Möglichkeit, Peripherie anzuschließen

Kommen wir erst einmal zum Positiven. Das 2017er Modell des 12 Zoll Macbook kann mittlerweile immerhin 4K Monitore mit 60 Hz ansteuern. Während dafür beim 2016er Modell zunächst noch ein Hack nötig war, kann das 2017er Modell das im Auslieferungszustand. Apple selbst spricht auf seiner offiziellen Supportseite bzgl. HighDPI-Monitoren zwar nur von 4K mit 60 Hz via HDMI 2.0, mittlerweile klappt das ganze aber auch problemlos über Displayport 1.2. Apple weist in den technischen Spezifikationen zum 12 Zoll Macbook auch ausdrücklich auf „Native DisplayPort 1.2 Videoausgabe“ hin. Nötig ist dafür meinen Recherchen nach aber immer noch ein entsprechendes Displayport-auf-USB-C-Kabel mit HDMI-DP-Wandlerchip. Erfolgreich probiert habe ich die Direktverbindung zum Monitor mit diesem Kabel von Choetech. Bemerkenswerterweise funktioniert damit die Wiedergabe von 4K mit 60 Hz nicht nur am 2017er Modell. Auch das 2016er Modell einer Bekannten konnte meinen Dell P2715Q mit 60 Hz ansteuern. Möglicherweise hat Apple da irgendwann per Softwareupdate nachgeholfen und nur seine Supportdokumentation (noch?) nicht entsprechend angepasst. Möglicherweise zögert Apple aber auch einfach, die Kompatibilität offiziell zu bestätigen, denn – und damit kommen wir zum Negativen – der USB-C Port arbeitet dabei definitiv an seinem technischen Limit.

Die für die Standardisierung des Displayport-Anschlusses zuständigen Gremien haben erst relativ spät die Kompatibilität zwischen USB-C und Displayport geklärt. Erforderlich sind wie gesagt Wandlerchips, die den „Alt Mode“ von USB-C nutzen, um die vorhandene Übertragung von USB-C zu HDMI 2.0 in ein Displayport Signal umzuwandeln. Vor diesem Hintergrund wundert es also nicht, dass Apple bis heute offiziell nur von einer 4K-Unterstützung via HDMI spricht. Diese Unwägbarkeiten werden vor allem dann relevant, wenn man den USB-C Port mit Docks, Adaptern oder Hubs über HDMI hinaus erweitern will. Bei meiner Suche nach einem Dock, der am Schreibtisch den USB-C Port für alle meine Bedürfnisse erweitert, musste ich feststellen, dass ich entweder Kompromisse beim Monitoranschluss oder sonstiger Peripherie eingehen musste. Mit Bildsignalen, die 60 mal in der Sekunde 3840 x 2160 Pixel zum Monitor senden, ist die Bandbreite von USB 3.1 Gen. 1 (= 5 GB/s) nämlich fast ausgeschöpft. Letztlich habe ich nur einen einzelnen Hub gefunden, der überhaupt den USB-C Port des Macbook auf Displayport, Stromanschluss sowie USB erweitert und dabei auch 4K mit 60 Hz schafft: Das Sanho HyperDrive mit mini-Displayport.

Ich habe mir ein Sanho HyperDrive unter den Schreibtisch geklebt …

… und oben herrscht Ordnung.

Um allerdings die nötige Bandbreite für den 4K-Monitor bereitzustellen, sind die beiden USB-A Ports am Sanho HyperDrive auf USB 2.0 limitiert und es gibt keinen Ethernetanschluss (für den würde ohnehin kaum Bandbreite übrig bleiben). Weil ich den Adapter aber nicht dauerhaft ans Macbook hängen will (getragen würde er dann nur durch seinen USB-C Stecker), habe ich mir zwei USB-C-weiblich-auf-männlich-Verlängerungen bestellt. Eine von beiden lieferte zwar Bild, Ton und Strom, aber keine Datenverbindung. Die andere schafft zwar alle Ports am Dock anzusteuern, zeigte eines Morgens aber Bild- und Tonaussetzer. Aktuell läuft zwar wieder alles, aber man merkt: So richtig Plug and Play ist USB-C noch lange nicht. Das ganze Drama anschaulich zusammengefasst hat neulich Marco Arment in seinem Blog.

Aktuell sieht mein Setup so aus, dass ich den Sanho Hyper Drive unter den Schreibttisch geklebt und verkabelt habe und mit einer Verlängerung durch eine Kabeldurchführung sauber zum Macbook führe. Bis auf die einmaligen Bild- und Tonprobleme läuft das Setup bisher gut. Auf Ethernet und USB 3.0 muss ich aber verzichten. Der Traum von „ein Port für alles“ ist bis auf Weiteres also eher noch ein Träumchen.

Stationär und mobil: Genug Leistung?

All die Kompromisse, die das 12 Zoll Macbook mir mit seiner beschränkten Anschlussvielfalt abverlangt, sind natürlich schnell vergessen, wenn ich das leichte Laptop im Zug aus der Tasche hole, aufklappe und loslege. Federleicht, flott und mit toller Tastatur sowie Trackpad ist das Macbook mehr oder weniger die perfekte mobile Schreibmaschine für mich; inklusive tollem Display. Wo in einer Schreibtisch-Umgebung der unnötige Minimalismus kompromisslose Fokus aufs Wesentliche das 12 Zoll Macbook zu einer Herausforderung machen, ist es unterwegs um so stärker.

Mobil und auch stationär ausreichend Leistung

Was die Performance angeht, kann ich wenig Negatives berichten. Mein Modell hat den Intel Core i5  (i5-7Y54) CPU mit Iris 615 GPU verbaut. Das ist zunächst natürlich recht irreführendes Marketing von Intel, denn die seit der Kaby Lake Generation einfach umgetauften Core i-Prozessoren sind weiterhin nichts anderes als Ultra-Low-Power Chips, die früher als Core m-Prozessoren beworben wurden. Erfreulicherweise sind die neuen ultra-sparsamen Kaby Lake Chips im 2017er Modell aber nicht nur Marketing-Bla-Bla, sondern messbar schneller als die Vorgänger. Je nach Benchmark ist das 2017er Modell 20 % (und mehr) schneller als das erste 12 Zoll Macbook. Auch die massiven Probleme, die Intel mit seinen Skylake-Chips gehabt haben soll und die sowohl bei den 2016er Macbooks als auch den Microsoft Surface Geräten zu vielen Problemen geführt haben, sind mit der neuen Generation nun scheinbar geklärt.

Die integrierte GPU, die Iris 615, ist natürlich weiterhin kein Gaming-Monster, profitiert aber von der seit macOS 10.3 („High Sierra“) integrierten neuen Hardwarebeschleunigung für die Grafikberechnung, genannt „Metal 2„. Im Vergleich zu macOS 10.12 („Sierra“) meine ich eindeutig festzustellen, dass Animationen in High Sierra flüssiger berechnet werden. So öffnet sich selbst mit angeschlossenem 4K-Monitor der Programme-Ordner im Dock ruckelfrei und ohne seine sonst stotternde Animation. Alles in allem kann ich nur sagen, dass es mir kaum auffallen würde, dass im 12 Zoll Modell weniger potente CPUs arbeiten als in meinem 2015er Macbook Pro oder dem kurz genutzten 2017er Macbook Pro; Jedenfalls nicht bei meinem Nutzungsverhalten: Textverarbeitung, Online-Recherche, Social, Youtube und leichte Bildbearbeitung. Einzig bei letzterem merke ich z.B. in Pixelmator bei komplexen Transformationen, dass mir nach oben ein paar Leistungsreserve fehlen, wenn Änderungen erst nach einer kleinen Gedenksekunde übernommen werden.

Schön schnell: Die SSD im 12 Zoll Macbook

Mit Überhitzung des (lüfterlos gekühlten) Chips hatte ich dabei aber zu keiner Zeit zu kämpfen und auch nicht wahrgenommen, dass der Prozessor wegen zu großer Hitzeentfaltung hätte drosseln müssen. Ich kann daher für mich festhalten: Das Macbook bietet ausreichend Performance für meine Zwecke. Wichtiger ist mir ohnehin eine schnelle SSD, die für eine reaktionsschnelles Bedienung oft wichtiger ist, als eine Mehrkern-CPU mit drölf GHz. Aber auch diesbezüglich enttäuscht das Macbook nicht. Der verbaute PCIe Speicher ist mit um die 1300 MB/s Lese- sowie Schreibgeschwindigkeit (getestet im 512 GB Modell) schnell und sorgt für flotten Zugriff auf Dateien, Apps sowie gute Bootzeiten.

So bleibt dann nur noch der Akku, der laut offizieller Angabe bei Apple für „bis zu 10 Stunden drahtloses Surfen“ und „bis zu 12 Std. Wiedergabe von iTunes Filmen“ ausreichen soll. Das kommt – wie bei Apple meiner Erfahrung nach üblich – auch ganz gut hin. Ich nutze allerdings zum Surfen nicht Safari, arbeite nebenbei in anderen Programmen und habe meist auch Bluetooth-Kopfhörer gekoppelt. Mobil komme ich damit dann auf geringere Laufzeiten, als die von Apple genannten. Unterwegs mit offenem Microsoft Word und Browser, Wlan-Hotspot-Zugriff sowie Tweetbot, Spotify und Readkit im Hintergrund komme ich auf max. 8 h Laufzeit. Eine Non-Stop-Powerpoint-Präsentation mit angestecktem externen Beamer und USB-Presenter saugt den Akku aber auch schonmal in knapp 6 Stunden leer. Alles in allem enttäuscht das 12 Zoll Macbook mich aber keineswegs. CPU- und GPU-Performance sind für mich ausreichend und der Akku lässt mich selten hängen.

Fazit: Für mich vorerst die beste Lösung

Schaue ich kurz von meinen ganz speziellen eigenen Bedürfnissen weg, ist das 12 Zoll Macbook keine einfache Empfehlung. Die nötigen Kompromisse sind nicht zu leugnen. Im Grunde drängt sich Apples Leichtgewicht nur denen auf, die wirklich auf jedes Gramm Gewicht und jeden Millimeter Größe achten wollen. Wem es auf ein paar 100g mehr oder weniger nicht ankommt, der bekommt mit dem Macbook Pro das wohl sorgenfreiere Paket mit mehr Anschlussmöglichkeiten und mehr Leistungsreserven. Wenn man sich dann noch überlegt, dass das 13 Zoll Macbook Pro (ohne Touchbar) in der 8 GB RAM / 512 GB SSD offiziell „nur“ 200 € mehr als das 12 Zoll Modell mit gleicher Speicherausstattung kostet, dann fragt man sich schon, warum sich irgendjemand mit all den Kompromissen des 12 Zoll Geräts überhaupt abgeben sollte.

Die Antwort habe ich eben schon gegeben: Die Abstriche in Sachen Peripherie und Rechenpower sind den trotzdem noch sehr hohen Preis des 12 Zoll Macbooks dann wert, wenn man ausdrücklich das mobilste Laptop von Apple benötigt. Für wen das aber zutrifft – und bei mir ist genau das der Fall – der bekommt mittlerweile ein schlankes Leichtgewicht, das sich seine leistungsarmen Anfangstage zum Glück kaum noch anmerken lässt. Sowohl die maue Performance als auch die kontroverse (und fehleranfällige) Tastatur der Vorgänger hat Apple mittlerweile überarbeitet. Apple bedient aber weiterhin eindeutig eine Nische. Das 12 Zoll Macbook ist im Grunde eine glorifizierte Schreibmaschine mit Edeldisplay und Luxusbody für macOS Fans, die bereit sind, für ein klein bisschen mehr Leichtigkeit tief in die Tasche zu greifen.

Natürlich wünschte ich mir, das 12 Zoll Macbook hätte einen Thunderbolt 3 Port (am Liebsten mehrere). Natürlich hätte ich auch gern ein paar Leistungsreserven übrig oder würde mich freuen, wenn Apple seine angestaubte Macbook Air Reihe entweder durch im Preise gesenkte 12 Zoll Modelle ersetzt oder dem Air endlich ein Retina-Display spendiert. Soweit sich da aber nichts tut (darauf deutet auch rein gar nichts hin) ist das 12 Zoll Macbook für mein Anforderungsprofil aus mobiler Leichtigkeit und stationärer Produktivität die vorerst beste Lösung. Jedenfalls solange ich dem macOS-Universum verhaftet bleibe und der einzelne USB-C Port mir nicht die Nerven raubt.

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