Mehr drin als gedacht: Das iPhone 7 im Test

Als Apple im vergangenen Herbst sein neues iPhone vorstellte, ging es mir eigentlich genau wie in den Jahren zuvor: Kaum etwas lockte mich, den Kaliforniern viele Hundert Euro in den Rachen zu werfen. Ganz im Gegenteil: Nachdem Apple mit dem iPhone SE im Grunde für mich das perfekte Smartphone gebaut hatte, war ich fest entschlossen, das iPhone 7 (genauso wie auch schon das iPhone 6S) auszusitzen und stattdessen darauf zu hoffen, dass 2017 endlich wieder Bewegung in die Geschichte kommen würde.

Dabei wäre es auch geblieben, wenn mich nicht eine Aneinanderreihung von Umständen kurzfristig vor die Wahl gestellt hätte, mein iPhone SE entweder auf ein Modell mit 64 GB aufzurüsten oder doch zum neuen iPhone 7 zu greifen. Bei eBay Kleinanzeigen stolperte ich dann über ein nagelneues iPhone 7 zu einem Preis, bei dem der Griff zum iPhone SE kaum noch Sinn ergab. Das Ende vom Lied: Seit Ende November 2016 bin ich nun mit dem iPhone 7 unterwegs und muss gestehen: In dem vermeintlichen iPhone 6S(S) steckt ingesamt doch mehr, als ich erwartet hatte.

Design und Display: Immer noch Stillstand

Seit dem iPhone 6 beschwere ich mich über das „neue“ Design, das auf die ikonischen Ära folgte, in der Apple mit dem Look des iPhone 4 bis zum iPhone 5S Maßstäbe setzte. Und in diese Kritik reiht sich das iPhone 7 nahtlos ein. Ja, die Antennenstreifen auf der Rückseite sind nun etwas dezenter entlang der Außenkante verlegt (nicht mehr quer über die Rückseite), es gibt neue Farbvarianten und die Kamera ragt nicht mehr wie ein Teleskop aus der Rückseite, sondern eher wie ein Hobbithaus. Aber ernsthaft wird niemand behaupten wollen, hier wäre mehr zu sehen, als ein lauer Aufguss des Designs der Vorjahre.

Dabei will ich gar nicht sagen, dass ich es schlecht finde, dass Apple mehrere Jahre das gleiche Design benutzt. Wie ich schon im Testbericht zum iPhone SE gesagt habe, spricht sogar Vieles dafür. Altes Zubehör kann so z.B. weiter genutzt werden. Das spart Müll und unnötige Kosten für Neuanschaffung. Außerdem gibt es wenig Grund, ständig nur um der Veränderung willen an Design und Optik zu schrauben. Mein Problem ist also definitiv nicht, dass Apple beim iPhone 7 an einem „alten Design“ festhält. Mein Problem ist, dass es gerade DIESES Design ist, das Apple erstmals so lange mitschleift. Denn auch das iPhone 7 ist rutschig, glatt und unhandlich. Ohne Hülle oder Skin kann man es kaum sicher handhaben.

Deshalb habe ich mein iPhone 7 auch zügig in eine dbrand Folie gewickelt. Diese Vinyl-Skins vom kanadischen Hersteller dbrand habe ich die letzten Monate ein bisschen für mich entdeckt und gerade beim iPhone 7 sorgen sie dafür, dass das rutschig-rundliche iPhone 7 endlich angenehm griffig und handhabbar wird. Zudem schützen sie den Metall-Korpus, ohne dabei das ohnehin schon üppige Gehäuse weiter anzudicken (im Verhältnis zur Displayfläche ist das iPhone 7 weiterhin lächerlich groß). Um dabei gleich jeder Kritik zuvor zu kommen: Die Folien kaufe ich bisher alle selbst. Dbrand war und ist hier in keiner Weise als Sponsor oder Partner involviert.

Die einzige ansatzweise kontroverse Designentscheidung ist sicherlich der weggefallene 3,5 mm Kopfhöreranschluss. Mir persönlich fehlt er allerdings nicht wirklich. Seit Jahren höre ich Musik nur über meine Bluetooth-Kopfhörer (derzeit ein August EP650). Nur einmal, als ich im Auto gleichzeitig Musik per Klinke zum Autoradio senden wollte UND mein iPhone 7 laden wollte, fiel mir überhaupt auf, dass der fehlende Kopfhörer-Anschluss ein Problem sein könnte. Der Lightning-Port, den ich zum Laden gebraucht hätte, war schließlich mit dem Adapter für die 3,5 mm Klinke besetzt. Aber wie gesagt: Bis auf diesen Einzelfall ist mir der fehlende Kopfhöreranschluss bisher nicht negativ aufgefallen. Echten Audiophilen hingegen dürften sich sicher die Fußnägel bei dem Gedanken aufrollen, Musik nur noch via komprimiertem Bluetooth-Signal hören zu können. Ein wenig wundere ich mich übrigens auch, dass Apple noch immer am Lightning-Port festhält, wo doch alle Macbooks mittlerweile voll auf USB-C eingestellt sind.

Für mich keine Frage: Das ultrascharfe Display z.B. vom Nexus 6P ziehe ich auch dem neuesten iPhone 7 vor.

Und dann ist da natürlich noch das Thema Display. Auch hier kann ich mich nur wiederholen: Mit eine Auflösung von 750 x 1334 Pixeln kommt auch das iPhone 7 weiterhin lediglich auf knapp über 320 PPI. Warum mir das zu wenig ist, erkläre ich in praktisch jedem Testbericht und habe das auch in eigenen Artikeln zu der Frage, was ein Display scharf macht und wie scharf ein Display eigentlich sein muss, thematisiert. Ich bleibe dabei: Für mich sind die Displays z.B. vom Galaxy S7 oder Nexus 6P mit ihren deutlich höheren Pixeldichten spürbar angenehmer. Da hilft auch der zugegeben tolle Kontrast nichts, den Apple mit seinem iPhone 7 Display zustande bringt.

Neuer Home-Button, Lautsprecher & Co

Die Neuerungen beschränken sich also primär auf Veränderungen unter der Haube. Da wäre zunächst der Home-Button, der keine echte Taste mehr ist, sondern wie schon bei den Macbook Pros seit 2015 nur noch ein druckempfindliche Fläche. Das Klickgefühl wird stattdessen durch einen Vibrationsmotor („Taptic Engine“) simuliert. Daneben hat Apple die Hörmuschel zu einem vollwertigen Lautsprecher aufgerüstet, so dass das iPhone 7 nun – zusammen mit dem gewohnten Lautsprecher auf der Unterseite – zwei Lautsprecher für die Audiowiedergabe besitzt. Und schließlich ist das gesamte Gehäuse jetzt gemäß IP67 wasserresistent, kann also bis zu 3o min. in bis zu einem Meter Tiefe in Süßwasser überleben. All das wusste ich vorher, schließlich habe ich die Keynote live gesehen, auf der Apple das iPhone 7 erstmals vorstellte. Und doch ist es immer etwas anderes, sich nur über neue Features abstrakt eine Meinung zu bilden oder das fertige Produkt dann im Alltag tatsächlich auch dauerhaft zu benutzen.

Der neue Home-Button hat sich zum Beispiel in nur wenigen Tagen zu meinem absoluten Lieblings-Gimmick entwickelt. Das knackig präzise Feedback und der stets 100 % identische Druckpunkt machen die Bedienungen für mich tatsächlich in unerwarteter Weise angenehm. Ich kann nicht mehr zählen, wie viele iPhones und iPads ich bisher benutzt habe, aber überall hatten die Home-Buttons ihren ganz eigenen Druckpunkt oder Reaktionsweg und veränderten diesen im Laufe der Benutzung sogar. Gern ging die Mechanik im Home-Button bei meinen Geräten auch mal kaputt. Das sollte nun der Vergangenheit angehören.

Das verlässliche Pseudo-Klicken des druckempfindlichen „Schein“-Buttons beim iPhone 7 würde ich damit vergleichen, wie Smartphones von druckempfindlichen zu kapazitiven Touch-Displays übergingen. Mittlerweile fühlt sich der mechanische Home-Buttons bei meinem iPad Mini 4 beinahe grob und antiquiert an. Überhaupt ist das haptische Feedback, das Apple an vielen Stellen einbaut, sehr angenehm. Das Action Center signalisiert z.B. mit einem kleinem Stupser, das es ausgefahren wird und die Pull-Down-To-Refresh Geste klickt kurz, wenn sie erfolgreich ausgeführt wird. Diese vielen Kleinigkeiten summieren sich insgesamt zu einem bemerkenswert subtilen, aber angenehmen Bediengefühl.

Gleiches gilt für die Stereo-Lautsprecher. Ich schaue doch öfter Youtube oder Netflix auf dem Telefon. Jedenfalls für kurze Clips zu News, Technik oder Bildung greife ich lieber zum Smartphone als mich extra an den Rechner zu setzen oder das iPad zu holen. Der deutlich bessere Toneindruck, den das iPhone 7 nun mit zwei physischen Lautsprecher erzeugt, hat sich ähnlich wie die Home-Taste schnell zu einer Selbstverständlichkeit entwickelt, die ich nicht mehr missen möchte. Dabei geht es nicht einmal nur darum, dass man nun echten Stereo-Ton von beiden Seiten des Geräts bekommt. Auch der eigentliche Klang gefällt mir. Im Vergleich zum Nexus 6P, das ebenfalls mit zwei Lautsprechern ausgestattet ist, klingt das Töner-Paar beim iPhone 7 auf höchster Lautstärke weniger verzerrt als beim Nexus 6P und bietet mehr Volumen.

Schließlich hat Apple das ganze Gehäuse nun auch nach IP67 gegen Wasser und Staub abgedichtet. Ob das tatsächlich nur möglich wurde, indem der Home-Button versiegelt und der Kopfhörer-Port gestrichen wurde, wage ich zu bezweifeln. Geholfen hat es aber sicherlich. Von allen echten Neuerungen ist die Wasserdichtigkeit allerdings das Feature, das mich am Wenigsten interessiert. Ich habe bisher noch nie Probleme mit Wasserschäden gehabt, mein Smartphone nie in irgendeinen Teich plumpsen lassen und bin auch kein passionierter Unterwasserfotograf. Höchstens, wenn ich beim Duschen etwas weniger Sorge habe, dass das iPhone beim Musikspielen unter dem Dampf leiden können, weiß ich die gesteigerte Widerstandsfähigkeit gegen Wasser zu schätzen.

Aufholjagd bei der Kamera

Wenn das erste iPhone das klassische Mobiltelefon verdrängt hat, dann hat das iPhone 4 die klassische Kompaktkamera auf dem Gewissen. Seitdem das iPhone 4 (und in den Folgejahren auch alle Nachfolger) auf dem Foto-Netzwerk Flickr sämtliche Point-And-Shoot-Kameras verdrängt haben, gelten die iPhone Kameras allgemein als Benchmark für Smartphone-Fotografie.

Aber genauso wie Apple in anderen Bereichen oft mehr Schein als Sein liefert, konnte Apple für mich persönlich seinem exklusiven Kamera-Ruf schon lange nicht mehr gerecht werden. Das Galaxy S6 zum Beispiel konnte seinen damaligen iPhone-Konkurrenten, das iPhone 6, klar deklassieren. Auch im Folgejahr haben dann das Galaxy S7 und auch das Nexus 6P das iPhone 6S trotz der neuen 4K-Fähigkeiten (mindestens in Sachen Low-Light) weit hinter sich gelassen. Zuletzt war das iPhone für mich vor allem ein zuverlässiges, aber selten ein konkurrenzlos beeindruckendes Kamera-Smartphone.

Das iPhone 7 versucht diesen Rückstand nun aufzuholen und setzt dabei auf die gleichen Tricks, die schon Samsung und auch den aktuellen Google Smartphones zu ihren hochgelobten Fotoqualitäten verholfen haben: Größere Blendenöffnung, größerer Sensor und schnellerer Fokus. Zudem wird jetzt auch beim kleineren iPhone 7 die Linse optisch stabilisiert. Bisher war dies dem größeren iPhone Plus vorbehalten. Das Ergebnis sind erstklassige Bilder bei Tageslicht und guten Lichtverhältnisse. Das war aber auch schon vorher so und die meisten Smartphone-Kameras, selbst günstige Fernost-Importe, schaffen es mittlerweile bei tollem Licht auch tolle Fotos zu machen.

Die eigentlich Herausforderung für Apple war also der Bereich Schummerlicht sowie Fotos in Dunkelheit. Und tatsächlich konnte sich das iPhone 7 hier spürbar verbessern. Gegenüber seinen Vorgängern liefert das iPhone 7 bei nicht idealen Lichtverhältnissen Bilder mit guten Details und wenig Bildrauschen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich die Low-Light-Fähigkeiten zum Beispiel des Nexus 6P immer noch überzeugender finde. Ich kann nicht sagen, was Google da seit 2015 mit seiner Bildverarbeitung zaubert, aber im Direktvergleich schafft es das eineinhalb Jahre alte Nexus-Flaggschiff noch immer, die rauschärmeren, kontrast- und detailreicheren Bilder zu schießen.

Dafür glänzt das iPhone noch immer mit einer idiotensicheren Kamera-Bedienung, einer gefühlt extrem schnellen Auslösezeit und dem besten Panorama-Modus, den ich kenne. Was mir 2017 hingegen zunehmend fehlt, ist ein Kamera-Schnellzugriff. Während ich bei Samsung Flaggschiffen die Kamera auch aus dem Stand-By binnen Augenblicken durch Doppel-Klick auf den Home-Button starten kann und bei Nexus-Smartphones ein Doppel-Klick auf die Power-Taste das Gleiche erreicht, muss das iPhone 7 immer noch aufgeweckt werden, um dann per Wischgeste aus dem Sperrbildschirm in die Kamera-App zu wechseln. Hier fände ich es gut, wenn Apple sich einen ähnlichen Schnellzugriff per Tastendruck einfallen lassen würde. In jedem Fall bietet das iPhone 7 aber eine erstklassige Smartphone-Kamera und ist in Sachen Low-Light-Fotografie ein klarer Fortschritt. Deklassiert wird die Konkurrenz von ihr aber in keinem Fall.

Die üblichen Stärken

Zu all diesen mehr oder weniger umwerfenden Neuerungen gesellen sich dann die üblichen Stärken eines aktuellen iPhones. Die Bedienung des Systems, das Wechseln zwischen Apps oder die Texteingabe gelingen rasend schnell. Der neue A10 Fusion Chip zerlegte zum Marktstart praktisch alle Konkurrenzchips in Android Smartphones, sowohl in der Single-Core als auch in der Multi-Core-Performance, und der verbaute interne NAND-Speicher ist wie schon beim iPhone 6S extrem flott. Wie üblich ist das aktuelle iPhone 7 für mich damit die Messlatte in Sachen Geschwindigkeit und Bedienkomfort (einen Vergleich zum neuen Google Pixel habe ich mir allerdings schon fest vorgenommen Update: Zum Vergleichstest mit dem Google Pixel geht es hier entlang). Wer auf Ruckler, Hänger oder träge Bedienung allergisch reagiert, bekommt bei Apple also wieder einmal ein fast unerreichtes Rundum-Sorglos-Paket.

Auch der Touch-ID Sensor zählt weiterhin zum schnellsten und zuverlässigsten, was ich kenne. Zwar bleibe ich dabei, dass Fingerabdrucksensoren (und Biometrie im Allgemeinen) bei Smartphones primär ein Komfortfaktor sind und weniger die Sicherheit erhöhen. Aber kaum ein Smartphone erreicht das Komfortniveau der jeweils aktuellen iPhones. Dabei geht es nicht einmal nur um den Geschwindigkeit, in der der Sensor den Finger erkennt. Auch die Art und Weise wie Apple die Fingerabdrucktechnik auf Hardware- und Betriebssystemebene implementiert hat (Secure Enclave, Hashen, lokale Speicherung usw.), gehört für mich derzeit zum State-Of-The-Art. Generell scheint mir Apple in vielen Aspekten, auch bei der Verschlüsselung seiner Smartphones, den konsequent nutzerfreundlichsten Weg zu gehen.

Das iPhone 7 ist das zweite Apple-Smartphone, das die 3D-Touch Technik benutzt. Während ich diese neue Eingabemethode beim iPhone 6S noch als Unsinn abgetan habe, ergeben sich mir nun ein Jahr nach Einführung endlich ein paar sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten. So hat Threema seiner App einen Schnellzugriff auf die eigene ID und das QR-Scannen spendiert und die DB Navigator App gewährt mir schnellen Zugang zu meinen Bahntickets. Wie zu erwarten war, lag es also an den Entwicklern, die neuen Möglichkeiten des druckempfindlichen Display in sinnvolle Funktionen zu übersetzen. An immer mehr Stellen findet man nun auch „Peek-And-Pop“, also das kurz Hereinschauen in Menüs ohne die Menüebene auch zu betreten. Seit Anfang des Jahres kann ich zum Beispiel in der Google Kalender App mit einem Extra-Druck auf Kalender-Einträge schnell in Details rein- und rausspringen.

Letztlich kommt dann natürlich alles zurück zu iOS. Für viele Käufer dürfte allein Apples mobiles Betriebssystem ein Grund sein, stets zum aktuellen iPhone zu greifen. Und ich kann das durchaus nachvollziehen. Nirgendwo findet man ein so qualitativ solides App-Angebot, nirgendwo unterstützen Apps so schnell neue Funktionen und nirgendwo scheint das gesamte System so aus einem Guss wie bei iOS. Sei es der native Support von Adblockern, das einfach anpassbare Teilen-Menü, die praktische Raise-To-Wake-Funktion oder der idiotensichere zweckmäßige Homescreen: Es gibt gute Gründe, warum viele Käufer sich vor allem wegen iOS für ein iPhone entscheiden. Natürlich ist auch hier nicht alles perfekt, so fehlt mir auch unter iOS 10 in der Standard iOS Tastatur immer noch eine Wisch-Eingabe, der fehlende Dateizugriff hat seine nervenden Momente und das aufgemotzte iMessage ist eher verwirrend als ein Pluspunkt. Aber spätestens wenn alle paar Monate die Android-Fachpresse darüber jammert, dass das ehemalige Android-Flaggschiff vom Vorjahr schon keine Updates mehr bekommt, dann weiß ich wieder, was ich an iOS schätze.

Fazit: Mehr als ein iPhone 6S(S)

Was also ist nun vom iPhone 7 zu halten? Äußerlich kann man es getrost als iPhone 6S(S) abtun. Technisch gefallen mir der neuen Home-Button und die Stereo-Lautsprecher aber viel zu sehr, als dass ich das iPhone 7 zu einem lauen Refresh degradieren würde. Das wasserdichte Gehäuse ist zudem jedenfalls eine willkommene Verbesserung. Performance, Bedienkomfort und Kameraqualität sind wie immer auf sehr hohem bis exzellentem Niveau. Natürlich macht es im Grunde wenig Sinn, auf das iPhone 7 zu wechseln, wenn man bereits mit iPhone 6 oder neuer durch die Gegend läuft. Während das iPhone 6S aber wirklich nur die härtesten Apple Fans mit 3D-Touch locken konnte, bietet das iPhone 7 jetzt immerhin spürbare Verbesserungen für jedermann und selbst 3D-Touch kommt langsam in die Gänge.

Ich persönlich habe wohl am Meisten mit dem unhandlichen Design und dem nicht mehr zeitgemäßen Display zu kämpfen, kann insgesamt aber nicht leugnen, dass das iPhone 7 ein für die allermeisten Käufer rundum gelungenes Smartphone darstellen dürfte. Ich hoffe nun natürlich, dass das iPhone 8 endlich mit den verbliebenen Schwächen bei Design und Display aufräumt. Und vielleicht, ganz vielleicht, gibt es 2017 ja auch einen Nachfolger zum iPhone SE. Also ein iPhone 7 im kultigen Design des iPhone 5(S) samt neuem Schein-Home-Button und Stereo-Lautsprechern. Ach, das wär doch was.

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