Datenschutz ist elementarer Bestandteil des Web 2.0 und eine der großen bürgerrechtlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Es geht dabei letztlich um Freiheit der Informationsgewinnung und freie Entfaltung der Persönlichkeit. Gleichzeitig stellt die technische Notwendigkeit der Informationsübertragung im Web für jeden Blogbetreiber eine Herausforderung dar.

Notwendige Daten

Trotz aller Bemühungen um den Datenschutz gibt es technisch bedingt immer Meta-Daten, die bei der Kommunikation mit dem Server, auf dem diese Seite liegt, anfallen. Alle Daten, die von TCP/IP zur Kommunikation genutzt werden, also insbesondere die IP-Adresse, werden kurzfristig für den Server sichtbar. Diese Meta-Daten werden grundsätzlich in Logs des Webhosters gespeichert. Diese Funktion habe ich jedoch bei meinem Hoster deaktiviert. Dort werden also keine Protokolle gespeichert und mir werden keine der Meta-Daten bekannt.

Daten zu Statistik-Zwecken

Stattdessen versuche ich, diese Website so datenschonend wie möglich zu gestalten. Das bedeutet, dass soweit es geht auf die Verarbeitung personenbezogener Daten verzichtet wird. Im Detail heißt das:

  • Bei dem Besuch dieser Seite werden keine IP-Adresse geloggt.
  • Diese Seite verzichtet vollständig auf invasive Social Plugins.
  • Es werden keine Cookies gesetzt, die ein Verfolgen des Besuchers ermöglichen.

Ich setze stattdessen auf eine sehr einfach Analysesoftware (statify), die nur folgende Dinge auswertet:

  • Die Anzahl der Zugriffe auf die Seite
  • Die Top Referrer
  • Die Top Inhalte
  • Diese Statistiken werden stets nach einem Monat gelöscht

Wer mehr erfahren möchte, dem empfehle ich die Seite des statify Entwicklers Sergej Müller.

Notwendiger Cookie

Derzeit wird (abhängig vom verwendeten Browser) ein einziger Cookie gesetzt. Dieser Cookie ist ein Session Cookie, der für jede Sitzung neu erzeugt wird, eine einzige zufallsgenerierte Nummer enthält und nach dem Schließen des Browsers gelöscht wird. Dieser Cookie dient dazu, die Funktionsfähigkeit der Webseite in einigen Fällen zu ermöglichen. Durch Setzen entsprechender Browsereinstellungen kann verhindert werden, dass der Cookie gesetzt wird. Ich kann allerdings nicht garantieren, dass der Blog dann problemlos lesbar ist, arbeite allerdings daran, auch diesen letzten Cookie völlig zu verbannen. Nutzerprofile werden durch diesem Cookie in keinem Fall erstellt.

Google Fonts

Einige Schriftarten, die WordPress (die Blogging-Software, auf deren Basis auch diese Seite arbeitet) nutzt, werden über die Google Fonts Schnittstelle von Google geladen, sobald mein Blog aufgeladen wird. Dadurch erfährt Google, dass der Browser eines Seitenbesuchers meine Seite aufgerufen hat. Mithilfe von Zusatzwissen (zB Google Cookies oder Nutzung von Google-Diensten kurz nach Aufruf meines Blogs) kann Google so leicht zuordnen, wer, wann meinen Blog aufruft. Das halte ich trotz der diesbezüglichen Datenschutzerklärungen von Google für ein Problem und arbeite daran, Google Fonts aus diesem Blog zu verbannen. Da WordPress je nach Version aber andere Schriften nachlädt, kann das manchmal ein Katz- und Maus-Spiel sein. Aktuell habe ich Google Fonts noch nicht 100 % verbannen können. Wer selbst aktiv werden will, kann zum Beispiel via Anpassung seiner Host-Datei das Nachladen von Googel Fonts Quellen selbstständig blockieren.

Kommentarfunktion

Jeder Nutzer kann die Artikel und Beiträge auf diesem Blog kommentieren. Dabei befindet sich jeder Webseitenbetreiber leider in einer Zwickmühle. Einerseits verlangen nämlich einige Gerichte, dass Seitenbetreiber bei der Identitätsfeststellung von Personen mitwirken, die in Kommentaren, etwa durch Beleidigungen, Straftaten begehen. Andererseits vertreten Fachleute mit guten Gründen die These, dass die dazu oft erhobenen E-Mail-Adressen und IP-Adressen aufgrund Ihrer geringen Verlässlichkeit und Flüchtigkeit ohnehin nicht geeignet sind, die Personen zu identizifieren. Wer das einmal nachlesen will, dem empfehle ich diesen Beitrag von Stefan Niggemeier.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, weder IP- noch E-Mail-Adressen zu erheben und zu speichern. Eine Zeitlang erforderte jeder Kommentar zudem eine manuelle Freigabe von mir, um sicher zu gehen, dass hier kein Unsinn geschrieben wird. Aufgrund der höheren Kommentarfrequenz teste ich aber derzeit den umgekehrten Weg und moderiere Kommentare erst nachträglich.

Rechte der Seitenbesucher

Jeder Besucher dieses Blogs kann jederzeit und unentgeltlich verlangen, dass Auskunft gegeben wird über die über ihn hier gespeicherten Daten sowie berechtigte Löschung, Berichtigung oder Sperrung zu verlangen. Die nötigen Kontaktdaten findet ihr im Impressum oder auf der Kontaktseite.

Missbrauch der Impressumsinformationen

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit übrigens ausdrücklich widersprochen. Ich behalte mir ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.